9. und 10.02.2018 jeweils um 19.30 Uhr, Bühnen Parkaue 25, Berlin-Lichtenberg

FREISPIELE – Labor für Halbgares

Acht Studierende / Sechs Stücke / Zwei Abende

Foto © 42.Jg.

Wehe, wenn sie losgelassen, dann mischt sich Ernstes mit Absurdem, Totes wird lebendig und das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Hier liebt man es roh, etwas unfertig und ziemlich schrill.
Wenn Meerestiere in der Tiefsee durchdrehen, eine Talkshow zur Kampfzone wird, Insekten über Menschen herrschen, ein Hotelaufenthalt zum Horrortrip mutiert, eine Bombe zu spät hochgeht und das Patriarchat endlich überwunden ist, dann spielen frei: Moritz Ceste, Paul Hentze, Josephine Hock, Karoline Hoffmann, Nadia Ihjeij, Linda Mattern, Maurice Voß, Sarah Zastrau

Auch in diesem Jahr zeigen die Studierenden des 3. Studienjahres der Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst ihre Freien Vordiplome einem unerschrockenen Publikum.

Hier geht’s zum Teaser

Freitag 9. Februar um 19.30 Uhr

Vater Unser (Raum 425)
Freies Vordiplom von Sarah Zastrau und Nadia Ihjeij

In einer postapokalyptischen Zukunft  feiern wir das Fest der überwundenen Phallokratie. Männer tanzen, Frauen lehnen sich zurück und schlürfen ihren portionierten Alkohol. Keine bessere Welt scheint mehr vorstellbar. Eine Tour de Force mit Handpuppen, Menschen und allerlei Technik.

Idee, Puppenbau, Video und Spiel: Sarah Zastrau und Nadia Ihjeij
Technik und Spiel: Sean Grimm

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Ein Herz am Abend (Raum 101)
Freies Vordiplom von Moritz Ceste

In einer Talkshow diskutieren der beliebte Moderator Carlo Corto und zwei Experten über das Thema Gewalt in der Familie. Es geht um Autorität, Generationskonflikte, Schmerz und Gefühlskälte. Fronten verhärten sich. Die Show läuft aus dem Ruder….
Eine Stückentwicklung mit Material und Puppen unter Verwendung von Szenen aus Gustav Ernsts Stück „Mit mir nicht“ und Texten von Anna Lohg.

Regie: Jürgen Bonk
Idee, Bühnenbild und Spiel : Moritz Ceste
Mit freundlicher Unterstützung des Olof-Palme-Zentrums

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Elser – Rezeptionsgeschichte eines Attentats (Studiobühne)
Freies Vordiplom von Paul Hentze

Ein Regierungschef verlässt den Ort, an dem sein Aufstieg vor 16 Jahren begann. Er hat dort seine Jubiläumsrede im Kreise seiner frühesten Anhänger gehalten. Dreizehn Minuten später explodiert eine Bombe, das Dach des Lokals stürzt ein und begräbt das Rednerpult. Bereits eine halbe Stunde zuvor ist ein Mann an der Grenze verhaftet worden, der später gestehen wird, die Bombe gelegt zu haben.
Eine Stückentwicklung mit Puppen und Masken.

Idee, Puppenbau und Spiel: Paul Hentze

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 Wdhlg. Ein Herz am Abend (Raum 101)  parallel mit Vater unser (Raum 425)

 

Sonnabend 10. Februar 2018 um 19.30 Uhr

Das Challenger Deep – Wo Wahnsinn und Einsamkeit sich gute Nacht sagen (Studiobühne) Freies Vordiplom von Linda Mattern und Karoline Hoffmann

Foto © Karolinda

Gefangen am tiefsten Punkt der Erde leben die Forscher Jacques Piccard und Don Walsh. Seit über 50 Jahren beobachten sie aus ihrer Kleinstraumkapsel Trieste das Meerestreiben. Sie haben nur einander und die Ungeheuer der Tiefsee. Eine Lügengeschichte nach wahren Fakten mit Puppen, Objekten und Musik.

Idee, Spiel und Puppen: Linda Mattern und Karoline Hoffmann

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Coitus Cannibalus (Das Weite Theater)
Freies Vordiplom von Josephine Hock

Foto © J. Hock

Nach insektualer Logik würde es weltumfassende Probleme lösen, wenn auch Menschen einander nach der Fortpflanzung verspeisen würden. Wie bringt man diese emotional so extrem agierenden Säuger dazu? Nach einer Antwort suchend treiben zwei Gottesanbeterinnen Menschen zu ihren höchsten Beziehungsamplituden.
Eine musikalische Manipulation mit Masken, Tischpuppen und gesellschaftlich gesteuertem Kannibalismus.

Idee: Josephine Hock
Stückentwicklung und Spiel: Josephine Buchwitz und Josephine Hock
Masken- und Puppenbau: Josephine Hock
Musikalische Einrichtung: Ann-Kristin Mayr

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Die Spinne (Studiobühne)
frei nach einer Erzählung von Hanns Heinz Ewers
Freies Vordiplom von Maurice Voß

In einem Hotelzimmer sterben auf mysteriöse Weise Menschen. Als der Medizinstudent Richard nach einem Deal mit der Polizei das Zimmer bezieht, entdeckt er in einem Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine spinnende Frau… Im weiteren Verlauf stellt sich die Frage: Wer (ver)führt hier wen? Ein absurdes Horror- und Verwirrspiel mit Licht und Schatten.

Idee und Dramatisierung: Maurice Voß
Schattenfiguren: Matthias Redekop
Spiel: Maximilian Tröbinger und Maurice Voß

Karten: Reservierungen unter: karten-puppe@hfs-berlin.de
Eintritt frei! Wer zuerst reserviert, sitzt zuerst!

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Do 11.01.2018 (Premiere), 12., 13. und 14.01.2018 um 20 Uhr im Ballhaus Ost

Kabale und Liebe von Friedrich Schiller

Foto © Christian Weise

Ein Brief! Ein Brief soll am Ende über das Schicksal der Bürgertochter Luise Miller und des Aristokratensohns Ferdinand von Walter entscheiden? Schillers 1782 auf der Flucht verfasstes Panorama einer Ständegesellschaft, in der Eltern und Nebenbuhler Intrigen schmieden und über Leichen gehen, steht in krassem Gegensatz zur unentwegt kommunizierenden Moderne. Die erste große Liebe, das schwierige Verhältnis zu den Eltern: das wird heute im öffentlichen Raum verhandelt und beliebig geteilt. Christian Weise inszeniert die mit Lust und List übervolle Tragödie als grellbunten Stummfilm.

Es spielen: Noah Saavedra, Noelle Haeseling, Felix Mayr, Jonathan Kempf, Theo Trebs, Anna-Sophie Hüttl (Studiengang Schauspiel), Clara Fritsche, Luisa Grüning, Gloria Iberl-Thieme (Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst)

Regie: Christian Weise
Bühne & Kostüme: Paula Wellmann
Musik: Jens Dohle
Sounds: Butch Warns
Dramaturgie: Sascha Hargesheimer
Bühnenbau, Werkstatt: Ingo Mewes

Eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” mit Studierenden der Studiengänge Schauspiel und Zeitgenössische Puppenspielkunst

Karten über Ballhaus Ost

5.03.2018 (Bewerbungsbeginn) bis 4.05.2018 (Bewerbungsschluss)

Neu: Masterstudiengang Spiel & Objekt

© Friedrich Kirschner

Ab Wintersemester 2018/2019 bietet die Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in der Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst bis zu sechs Studienplätze im Masterstudiengang Spiel und Objekt an.
Der neue Studiengang bildet die Notwendigkeit ab, neue Wege in der ästhetischen Praxis theatralen Erzählens zu untersuchen, Freiräume für Experimente zu schaffen, und gleichzeitig fundiertes technisches und handwerkliches Wissen über Bühnenvorgänge zu erlangen. Er bezeichnet einen Ort des fächerübergreifenden künstlerischen Forschens an der Schnittstelle zwischen der Utopie des Spielerischen und der sozialen Relevanz von Objekten in einem zeitgenössischen, mediatisierten, sozialen Kontext. Das online-Bewerbungsportal öffnet am 5.03.2018. Bewerbungsschluss ist am 4.05.2018
http://www.spielundobjekt.de/index.htm#bewerbung

Mi 13.12.2017 um 16.30 Uhr auf der Studiobühne, Parkaue 25 in Berlin-Lichtenberg

Öffentliches Vorsingen des 2. und 3. Studienjahres

Foto © Susanna Poldauf

Wir präsentieren die Ergebnisse des Gesangsunterrichts der Studierenden des 2. und 3. Studienjahres in einem Doppelkonzert. Dabei durchmessen unsere Gesangstalente die Musikgeschichte mit Riesenschritten – vom Volkslied, über das Kunstlied, vom Chanson zum Schlager, bekannte Evergreens erleben ein Revival…
Es singen: Evi Brygmann-Arnsbjerg, Jospehine Buchwitz, Bianca Drozdik, Eileen von Hoyningen-Huene, Lilith Maxion, Jemima Milano, Matthias Redekop, Anastasiia Starodubova, Maximilian Tröbinger, Eva Vinke (2. Studienjahr), Karoline Hoffmann, Nadia Ihjeij, Paul Hentze, Linda Mattern, Maurice Voß, Josephine Hock, Sarah Zastrau, Laura Waltz, Moritz Ceste (3. Studienjahr)
Dozenten: Frank Becker, Jürgen Kurz, Hanno Siepmann

Sa 25.11. und So 26.11.2017 im bat-Studiotheater, Belforter Straße 15, 10405 Berlin sowie So 17.12.2017 im Deutschen Nationaltheater Weimar

Opfer des Krieges

Bewegungstheater mit Masken und Live-Musik
Freies Diplom von Nasir Formuli

Foto © Maikel Drexler

Anhand der tragischen Geschichte des 19-jährigen afghanischen Soldaten Najibullah Sais, der bei einer hochriskanten Mission zu einem Versteck der Taliban sein rechtes Auge verlor, entrollt sich ein Abend über die Verfasstheit Afghanistans. Obwohl Najibullah Gefahr läuft, auch sein zweites Auge zu verlieren, wenn er nicht für eine Operation nach Iran oder Pakistan gebracht wird, verweigert ihm die Regierung jegliche Unterstützung. Das Schicksal des jungen Soldaten steht für die Situation zahlloser Soldaten, Polizisten und Security Beamten des Landes.

Gemeinsam mit seiner Theatergruppe AZDAR/Parwaz aus Kabul, die sich im Rahmen des Projektes TRANSIT EUROPA zum ersten Mal in Deutschland aufhält, stellt Nasir Formuli politische Grundsatz-Fragen zu seinem Herkunftsland und versucht nachvollziehbar zu machen, wie sich das Leben in Afghanistan zurzeit anfühlt.

Konzeption / Regie: Nasir Formuli
Bühne: Nasir Formuli
Kostüme und Requisite: Team
Musik: Michaela Bangemann
Dramaturgie: Felix Mayer Christian
DarstellerInnen: Michaela Bangemann, Sulaiman Sohrab, Gulab Jan Bamik, Mahfoz Nejrabi, Edris Fakhri, Homan Wesa und Nasir Formuli

AZDAR Theatre / Parwaz Puppet Theatre und Rumi Balkhy Company
Ein Projekt der HfS “Ernst Busch” in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und der KULA Compagnie

In persischer und deutscher Sprache mit Untertiteln.60 Minuten

Karten nur an der Abendkasse des bat-Studiotheater
bzw. des Deutschen Nationaltheater Weimar

 

Fr 24.11.2017 um 20 Uhr in Das Weite Theater, Parkaue 23 in Berlin-Lichtenberg

Studentenbühne

“Blasen” von Elias Kosanke (Szenenstudium Hybride Formen 3. Studienjahr)

Foto © Susanna Poldauf

1. Manus – 2. Neubau Huhn – 3. Mutta – 4. Meine erste WG – 5. Talk Talk Tower – 6. Unsere Jugend – 7. Und Papa heiratet – 8. Der größte Penis Nauens

Es spielen: Karoline Hoffmann, Nadia Ihjeij, Sarah Zastrau
Leitung: Roscha Säidow

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Umbaupause mit Musik von “frollein”! (Nadia Ihjeij)

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Szenen aus “Blut am Hals der Katze” von Rainer Werner Fassbinder (Szenenstudium Marionette 3. Studienjahr)

Foto © Maikel Drexler

Phoebe Zeitgeist ist von einem fremden Stern auf die Erde geschickt worden, um einen Bericht über die Menschen zu schreiben. Phoebe Zeitgeist hat aber Schwierigkeiten, sie versteht die Menschen nicht, auch wenn sie die Worte gelernt hat. – Eine Kaleidoskop menschlicher Sehnsüchte, Fragen und Abgründe.

Es spielen Laura Waltz, Josephine Hock, Moritz Ceste
Dozent: Heiki Ikkola
Marionetten: Christian Werdin

Karten über Das Weite Theater

Do 16.11.2017 um 11 und 19 Uhr auf den Probebühnen, Parkaue 25 in Berlin-Lichtenberg

Vorspiel Szenenstudien Mensch/Klappmaul (2. Studienjahr)

„Sonnenfinsternis“ – eine Inspiration nach Augusto Monterroso

Foto © Susanna Poldauf

Der Urwald Guatemalas ist ein Paradies. Allerdings nicht im Verständnis der heiligen römischen Kirche und der spanischen Krone, denen es um Landeroberung und Kolonialisierung geht. So kommt Bruder Bartolomé in dieses Land mit dem Auftrag, zu missionieren…und er begeht einen großen Fehler: er unterschätzt die Ureinwohner.

Es spielen: Bianka Drozdik, Eileen von Hoyningen-Huene, Jemima Milano, Anastasiia Starodubova
Leitung: Prof. Astrid Griesbach

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“FRAGMENT. WOYZECK“ nach Georg Büchner

Foto © Maikel Drexler

„Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“ (Georg Büchner)

Das Drama um den ausgenutzten und gedemütigten Soldaten Franz Woyzeck gehört zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur.

Es spielen: Evi Arnsbjerg Brygmann, Lilith Maxion und Maximilian Tröbinger
Leitung: Heiki Ikkola

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Varieténsion- Revue de Déjá vu (Collage)

Foto © Maikel Drexler

Schluss mit diesem blöden Kasperletheater! Das haben zumindest die drei unzufriedenen Klappmäuler Babette, Susann und Direktor Rolf beschlossen. Außerdem wollen sie die Kontrolle ihrer SpielerInnen übernehmen und endlich anspruchsvolles Theater zeigen, doch die Zeit drängt…
Mit Texten von Hans Arp, Tadeusz Rozewicz, Stanislaw Witkiewicz, Slawomir Mrozek und selbst entwickelten Passagen.

Es spielen: Josephine Buchwitz, Matthias Redekop und Eva Vinke
Leitung: Rodrigo Umseher

Mi 15.11.2017 um 11 und 19 Uhr auf den Probebühnen, Parkaue 25 in Berlin-Lichtenberg

Vorspiel Szenenstudien Hybride Formen (3. Studienjahr)

“Auch ein Kind ist kein selbstidentisches Wesen” von Lea Mantel

Foto © H. J. Menzel

Als Kindheit bezeichnet man den Zeitraum im Leben eines Menschen von der Geburt bis zur geschlechtlichen Entwicklung (Pubertät). Kindheit ist dabei mehr ein kultureller, sozialer Begriff als ein biologischer. Im engeren Sinne folgt die Kindheit auf das Kleinkindalter (2. und 3. Lebensjahr) und gliedert sich in die frühe Kindheit (4.–6. Lebensjahr), die mittlere Kindheit (7.–10. Lebensjahr) und die späte Kindheit (11.–14. Lebensjahr). Nach der Kindheit folgt die Phase des Jugendalters, der Adoleszenz. (Wikipedia)
Lea Mantel studiert Szenisches Schreiben an der UdK und hat selbst kein Kind. Aber sie war mal eins, behauptet sie. Und bekanntlich schreibt es sich ja am besten über das, was man am eigenen Leib erlebt hat.

Es spielen: Josephine Hock (Sabine), Linda Mattern (Sascha), Maurice Voß (Walter)
Leitung: Prof. Hans-Jochen Menzel

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Szenen aus “Umstände” von Fabienne Dürr

Foto © Maikel Drexler

Zuschauende kommen in einen Raum. Sie laufen herum, setzen sich, bleiben stehen und sehen sich um. Es sind Klänge zu hören und es gibt etwas zu sehen.
Mücke und Paul sind alte Freunde. Mücke und Paul sind Schemen. Mücke und Paul rauchen. Mücke und Paul sind verletzt. Mücke und Paul existieren nicht.
“Einsamkeit ist das Endergebnis der Befragung aller Zusammenhänge“. (Billy)

Es spielen: Moritz Ceste, Paul Hentze und Laura Waltz
Leitung: Prof. Markus Joss

Die Platzzahl ist auf 20 ZuschauerInnen beschränkt. Am Abend wird zwei Mal gespielt.

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“Blasen” von Elias Kosanke

Foto © Susanna Poldauf

1. Manuš – 2. Neubau Huhn – 3. Mutta – 4. Meine erste WG – 5. Talk Talk Tower – 6. Unsere Jugend – 7. Und Papa heiratet – 8. Mit der Neuen an Buffet – 9. Der größte Penis Nauens

Es spielen: Karoline Hoffmann, Nadia Ihjeij, Sarah Zastrau
Leitung: Roscha A. Säidow

Fr 3.11. und Sa 4.11.2017 jeweils um 19 Uhr im bat-Studiotheater, Belforter Str. 15. 10405 Berlin

Startblock Puppe – Werkstatt des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst

Freitag, 3. November um 19 Uhr

Foto aus “Die große Zumutung” © Susanna Poldauf

„Achtung Klappe!“ Klappmaulszenen zu Filmen mit Bianka Drozdik und Eileen von Hoynigen Huene, 2. Studienjahr

„Eine göttliche Komödie“ Solo mit Puppe von und mit Nadia Ihjeij, 3. Studienjahr

“Soli mit Puppen” von Gloria Iberl-Thieme, 4. Studienjahr

„Die große Zumutung“ Szenenstudium Maske, 2. Studienjahr
Es spielen: Evi Arnsbjerg Brygmann, Bianka Drozdik, Matthias Redekop, Eileen von Hoyningen Huene Dozent: Prof. Markus Joss

Eintritt: 10€ /ermäßigt 5€
Karten nur an der Abendkasse des bat-Studiotheaters

Sonnabend, 4. November um 19 Uhr

Foto aus “Blut am Hals der Katze” © Maikel Drexler

„Puppe und Musik“ mit Gloria Iberl-Thieme und Luisa Grüning (beide 4. Studienjahr)
Dozent/Klavier: Frank Becker

„Kassandras Weissagungen“ aus „Troja“ Studioinszenierung mit Maike Drexler, Leonie Euler, Clara Fritsche und Luisa Grüning, 4. Studienjahr
Dozentin: Prof. Astrid Griesbach

Szenen aus „Blut am Hals der Katze“ von Rainer Werner Fassbinder Szenenstudium Marionette, 3. Studienjahr
Es spielen: Moritz Ceste, Josephine Hock, Laura Waltz
Dozent: Heiki Ikkola

Eintritt: 10€ /ermäßigt 5€
Karten nur an der Abendkasse des bat-Studiotheaters

Fr 27.10. und Sa 28.10.2017 um 20 Uhr sowie Sa 25.11. und So 26.11.2017 im bat-Studiotheater, Belforter Straße 15, 10405 Berlin

Opfer des Krieges

Bewegungstheater mit Masken und Live-Musik
Freies Diplom von Nasir Formuli

Foto © Nasir Formuli

Anhand der tragischen Geschichte des 19-jährigen afghanischen Soldaten Najibullah Sais, der bei einer hochriskanten Mission zu einem Versteck der Taliban sein rechtes Auge verlor, entrollt sich ein Abend über die Verfasstheit Afghanistans. Obwohl Najibullah Gefahr läuft, auch sein zweites Auge zu verlieren, wenn er nicht für eine Operation nach Iran oder Pakistan gebracht wird, verweigert ihm die Regierung jegliche Unterstützung. Das Schicksal des jungen Soldaten steht für die Situation zahlloser Soldaten, Polizisten und Security Beamten des Landes.
Gemeinsam mit seiner Theatergruppe AZDAR/Parwaz aus Kabul, die sich im Rahmen des Projektes TRANSIT EUROPA zum ersten Mal in Deutschland aufhält, stellt Nasir Formuli politische Grundsatz-Fragen zu seinem Herkunftsland und versucht nachvollziehbar zu machen, wie sich das Leben in Afghanistan zurzeit anfühlt.

Konzeption / Regie: Nasir Formuli
Bühne: Nasir Formuli
Kostüme und Requisite: Team
Musik: Michaela Bangemann
Dramaturgie: Felix Mayer Christian
DarstellerInnen: Michaela Bangemann, Sulaiman Sohrab, Gulab Jan Bamik, Mahfoz Nejrabi, Edris Fakhri, Homan Wesa und Nasir Formuli

AZDAR Theatre / Parwaz Puppet Theatre und Rumi Balkhy Company
Ein Projekt der HfS “Ernst Busch” in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und der KULA Compagnie

In persischer und deutscher Sprache mit Untertiteln.
ca. 60 Minuten

Karten nur an der Abendkasse des bat-Studiotheater