Do 7., Fr 8. und Sa 9. Februar 2019 jeweils um 19:00 Uhr in der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Zinnowitzer Str. 11, 10115 Berlin-Mitte

FREISPIELE –  Labor für Halbgares
Elf Studierende / Zehn Stücke / Drei Abende

Freie Vordiplome Zeitgenössische Puppenspielkunst

Foto © Matthias Redekop

Wehe, wenn sie losgelassen, dann mischt sich Ernstes mit Absurdem, Totes wird lebendig und das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Hier liebt man es roh, etwas unfertig und ziemlich schrill.

Elf Wagemutige suchen nach Freiheit, loten Grenzen aus, stellen Glaubensfragen, beleuchten Familienstrukturen, analysieren Träume.
Dies alles mit den Mitteln des Material- und Objekttheaters, des Puppen- und Maskenspiels.

Es spielen frei: Evi Arnsbjerg Brygmann, Josephine Buchwitz, Bianka Drozdik, Lilith Maxion, Jemima Milano, Matthias Redekop, Anastasiia Starodubova, Maximilian Tröbinger, Eva Vinke, Eileen von Hoyningen Huene, Laura Waltz und Gäste

Teaser FREISPIELE_2019

Karten: Eintritt frei. Reservierungen möglich unter www.hfs-berlin.billeto.net oder über www.alt.hfs-berlin.de/kalender Restkarten an der Abendkasse (öffnet 1h vor Vorstellungsbeginn)

Programm FREISPIELE

Donnerstag 7.02.2019

Mutter der gemischten Vielzahl
Freies Vordiplom von Lilith Maxion

Foto © Lilith Maxion

Ihr Haar ist lang und rot wie eine Rose, ihre Wangen sind weiß und rot, ägyptische Bänder und alle Schmuckstücke des Landes des Ostens hängen um ihren Hals.
Ihr Mund ist wie eine schmale Tür gesetzt, angenehm in seiner Zier, ihre Zunge ist scharf wie ein Schwert, ihre Worte sind glatt wie Öl, ihre Lippen süß von aller Süße der Welt. Sie ist die Schlange, die Hure, die Unkeuschheit, Mutter der gemischten Vielzahl. Sie ist Lilith.
Ein Trash-Schöpfungsmythos auf der Suche nach Freiheit. Mit Erde, Spielzeugtieren, einem aufblasbaren Mann, einem Sofa und vielen anderen unnützen Dingen.
Stückentwicklung auf der Basis von Talmud- & Bibeltexten, “Adam & Eva” von Peter Hacks und “Lilith” von Norbert Ebel.

Teaser Mutter der gemischten Vielzahl

Idee und Konzept: Lilith Maxion
Spiel: Lilith Maxion und Nathalie Wendt
Bühne: Lilith Maxion, Nathalie Wendt, Friederike Förster
Dramaturgie und Draufsicht: Friederike Förster

AT: Amor Vati
Freies Vordiplom von Matthias Redekop

Foto © Matthias Redekop

Wollen Sie das Rad des Lebens/Leidens endlich und endgültig verlassen?
Dann rufen Sie uns an: 802-701-N-NOW
Lesen Sie sich auch gern unsere Erfahrungsberichte durch: „“
Überzeugt?! Dann rufen Sie jetzt an: 802-701-N-NOW
Und kommen Sie heute noch vorbei! Dann ist es bald auch schon vorbei gewesen… werden.
AT: Amor Vati, ein/e Theaterstück / Oral-Performance /Video-Animation / Puppenspiel / Musical über Veränderung.* *Verbesserung.

Idee, Text und Spiel: Matthias Redekop

Teaser AT: Amor Vati

Um Gottes Spiele
Freies Vordiplom von Anastasiia Starodubova

Foto © Máté Victor

In anderen galaktischen Systemen fliegen die Planeten umher, da wird gelebt! Aber hier bei uns? Unendliches Vakuum, Langeweile. Wir sind das rückständigste galaktische System! Ist es nicht an der Zeit, etwas Neues zu erschaffen? Eine neue Welt mit Licht und Finsternis, einen Himmel mit Wolken und Vögeln, eine neue Erde mit Tieren, Ozeane mit Fischen… und auch Menschen?
Ein Weltentstehungstheater mit Marionetten und Masken frei nach dem Stück „Göttliche Komödie“ von Isidor Stock.

Teaser Um Gottes Spiele

Idee und Maskenbau: Anastasiia Starodubova
Spiel: Anastasiia Starodubova, Marharyta Pshenitsyna, Maurice Voß
Puppenbau: Artem und Hanna Kolovorotny

Freitag 8.02.2019

Eckland den Eckländern
Freies Vordiplom von Maximilian Tröbinger

Foto © Max Tröbinger

Das Land ist geteilt. Die Eckländer fühlen sich durch die Kuglistaner bedroht und wollen sie raushaben aus ihrem Land. Die Runden passen nicht in die eckige Weltvorstellung. Doch was, wenn sie nicht gehen wollen? Wenn sie sich wehren? Ein heiteres Stück über Ausgrenzung und Vernichtung mit Hand- und Fingerpuppen über ein eckiges Land, das zu weit geht.

Teaser Eckland den Eckländer

Idee, Spiel und Ausstattung: Maximilian Tröbinger
Ausstattungsassistenz: Maria Geissler
Puppenbau: Gerti Tröbinger

Weiße Ehe 
Szenen aus dem gleichnamigen Stück von Tadeusz Różewicz
Freies Vordiplom von Eva Vinke

Foto © Eva Vinke

Paulina und Bianka schlagen sich durchs Unterholz ihrer aufblühenden Sexualität. Im schwarzen Wald begegnen sie nicht nur Giftpilzen, sondern auch einer verlogenen und brutalen Erwachsenenwelt.
Ein surreales Marionetten- und Schauspieltheater über Erwachen und Erschrecken.

Teaser Weiße Ehe

Spiel und Konzept : Eva Vinke
Puppenbau: Christian Werdin
Kostüm: Simone Petzold
Mit freundlicher Genehmigung von henschel SCHAUSPIEL

Wie man von A ob B kommt
Freies Vordiplom von Josephine Buchwitz

Foto © Josephine Buchwitz

Machen, machen, machen! Warten ist für Kräuter und Choleriker und für mich der Tod. Ich will es mir selbst holen, dieses Ende, dieses Fliegen, diese Flügel. Es wird Zeit, dass mir Flügel wachsen. Wir müssen Abenteuer erleben. Die Welt ist ein Würfel mit sechs viel zu massiven Wänden. Wir müssen raus, raus, raus!

Ein Spiel mit drinnen und draußen unter Verwendung von Masken, Material, Puppen und einem lebenden Würfel. Nach Motiven des Stücks „Das Konterfei des Künzlers als junge Schnecke“von Fonger Huisman

Teaser Wie man von A ob B kommt

Idee, Puppenbau und Bühne: Josephine Buchwitz
Spiel: Josephine Buchwitz und Carlo Duer
Sprecher: Tillmann Obendorf
Text: Fonger Huisman und Josephine Buchwitz
Draufsicht: Robert Wagner
Künstlerische Unterstützung: Boris Kahn
Live-Musik: Jörg McGlynn, Ludovic Legrande, Christoph Franz Scharf

Samstag 9.02.2019

RAR- Zäh wie Windhunde
Freies Vordiplom von Bianka Drozdik und Eileen von Hoyningen Huene

Foto © Bianka Drozdik/ Eileen Hoyningen Huene

Wir waren doch alle glückliche Kinder. Sie sagten, „Du warst so ein glückliches Kind“.
Wir waren noch viel zu klein, um irgendetwas mitzubekommen. Und uns hat es an nichts gemangelt, nein, wir hatten sogar Schokolade! Ja, Leben war oft schwer, aber wir hatten ja nie gelernt, zu leben. Aber, es hat uns nicht geschadet, wir kannten es ja nicht anders. Nur, das mit der Vergesslichkeit ist seltsam und das mit der Angst.
Weihnachten, ein Besuch, die Familie, ein seltsamer Raum, zwei Figuren. Und mitten zwischen ihnen ein dröhnendes Schweigen…
Ein Suchen und Finden über Großeltern und Vorbestimmung mit Masken und Objekten

Teaser RAR

Idee und Maskenbau: Bianka Drozdik und Eileen von Hoyningen Huene
Spiel: Bianka Drozdik, Eileen von Hoyningen Huene, Keumbyul Lim
Musik: Carsten Thorwald
Stimme: Vera Herzberg

DreamGrrrl – Das Abenteuer beginnt
Freies Vordiplom von Jemima Milano

Foto © Jemima Milano

Du willst schreien, kriegst aber keinen Ton raus? Du schreibst eine Matheklausur und kannst die Aufgaben nicht lösen, weil Du nicht gelernt hast? Du hast Deinen großen Auftritt, doch plötzlich merkst Du, dass Du den falschen Text gelernt hast? Was für ein Albtraum! Dann ruf DreamGrrrl! DreamGrrrl ist immer für Dich da! DreamGrrrl macht die Träume klar!
Ein Kindermusical für Erwachsene mit Handpuppen und Marionetten.

Teaser DreamGrrrl

Idee und Spiel: Jemima Milano
Künstlerisch-technischer Support: Leoni Voegelin
Musik: Nadia Ihjeij und Mark Scheibe
Bühne: Ingo Mewes

Cosmic Calm Down
Freies Vordiplom von Evi Arnsbjerg Brygmann

Foto © Máté Victor

Brauchen Sie auch eine Pause von der digitalen Welt und der unaufhörlichen Flut von Informationen? Haben Sie genug davon, immer erreichbar zu sein und nie abschalten zu können? Dann ist die Offline-Reise zum Weltall von COSMICCRUISE genau was Sie suchen! Unsere Reise ins Weltall bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, ganz offline Ihren Alltag hinter sich zu lassen, um wieder zu sich selbst zu finden. Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein und werden Sie so, wie Sie schon immer sein wollten, nur mit COSMICCRUISE!
Eine Anti-Stress-Reise mit Puppe, Objekten und Live-Musik.

Idee, Puppen- und Bühnenbau: Evi Arnsbjerg Brygmann
Spiel: Evi Arnsbjerg Brygmann und Bianka Drozdik
Live-Musik: Tihomir Zdjelarević

Teaser Cosmic Calm Down

0,021 Kilogramm
Freies Vordiplom von Laura Walz

Foto © Laura Waltz

Hast Du sie schon mal gehört? Hast Du ihr wirklich schon zugehört, dieser Stimme in Dir? Woher kommt sie? Was ist sie überhaupt? Kannst Du sie spüren?
Wir laden Dich ein auf eine sinnliche Reise, um ihr zu begegnen.
Stückentwicklung mit Licht und Schatten, Klängen und Poesie, Material und Farbe für zwei Darstellerinnen.

Idee und Spiel : Laura Waltz
Künstlerische Mitarbeit, Spiel und Musik: Isabelle Cohn

Teaser 0,021 Kilogramm

Jetzt Bewerben!

Das Bewerbungsverfahren für den Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch für das Wintersemester 2019/20 läuft noch bis 15. Februar 2019.

Das online-Bewerbungsportal findet Ihr hier https://cms.hfs-berlin.de/login/

Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen!

Puppet Masters – Fotoausstellung noch bis 20.12.18

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in 10115 Berlin,
1. Etage, Mo -Sa 10-18 Uhr

Theaterfoto des Monats! Mit diesem Motiv aus unserer Serie “Puppet Masters” sind wir in der aktuellen Dezemberausgabe (12/2018) der Deutschen Bühne als Theaterfoto des Monats ausgewählt worden! Herzlichen Glückwunsch an die Fotografin Benita Suchodrev und an Luise! Nur noch bis zum 20.12.18 besteht die Möglichkeit, die gesamte Ausstellung mit ihren 24 großformatigen Fotos im neuen Standort der HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in Berlin-Mitte zu besichtigen.
“Puppet Masters” ist ein Projekt des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst mit der Fotokünstlerin Benita Suchodrev und Studierenden.
www.benitasuchodrev.com

Do 22.11.18 um 11 und 19 Uhr, HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Mensch/Klappmaul, 2. Studienjahr

Szenen aus Amphitryon
von Molière

Foto © Matthias Redekop

Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Sie kommen nach Hause, und die Person, die Sie dort antreffen, behauptet, Sie selbst zu sein. ? Und am Ende der Auseinandersetzung haben Sie die schlagkräftigen Argumente Ihres Gegenübers so überzeugt, dass es keinen Zweifel mehr geben kann: diese andere (fremde) Person sind „Sie“! ?? Und es stellt sich also die Frage: Wer sind dann Sie ??? Sosias: „Ich muss doch schließlich auch wer sein!“

Es spielen: Carlo Duer, Svea Schiedung, Seth Tietze, Marharyta Pshenitsyna
Dozent: Frank Alexander Engel
Puppenbau: Franziska Hartmann

Szenen aus Mrs. Bixby und der Mantel des Obersten
nach Roald Dahl

Foto © Matthias Redekop

Wie jeden zweiten Freitag im Monat fährt Mrs. Bixby, Frau des Zahnarztes Dr. Bixby, aus New York zu ihrer alten Tante Maude nach Baltimore, um sie am Wochenende zu besuchen. Dieses Mal jedoch kommt sie mit einem wunderschönen Geschenk wieder zurück. Sie scheint ein Glückskind zu sein…

Es spielen: Sean Grimm, Sebastian Ryser, Lina Wolfram
Dozent: Pierre Schäfer
Puppen: Fundus

Szenen aus Mission Parzival 56
nach Parzival – Ritter, Ritter, Ritter! von Horst Havemann

Foto © Matthias Redekop

Die Welt ist nicht in Ordnung. Wir brauchen ein Wunder. Den Gral! Er ist „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Die ihn gesucht haben, sind alle nicht zurückgekommen. Doch ist er vielleicht näher als Du denkst….?

Es spielen: Lea Geier, Luise Hennig, Zeng Hao Yang
Dozentin: Christine Müller
Puppenbau: Günter und Barbara Weinhold, Melanie Sowa

!!Eintritt frei / begrenzte Platzkapazität / Kartenausgabe jeweils ein halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn / Frühes Erscheinen sichert Plätze!!

Fr 16.11.2018 um 11 und 19 Uhr, HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Hybride Formen 3. Studienjahr

Bin gleich wieder da
frei nach einer Episode der Netflix Serie Black Mirror

Foto © Evi Arnsbjerg Brygmann

Nach einem herben Verlust und anfänglichen Widerständen beschließt die trauernde Paula, einen High-Tech-Service in Anspruch zu nehmen, der Linderung verspricht.

Es spielen: Evi Arnsbjerg Brygmann, Bianka Drozdik, Jemima Milano, Matthias Redekop
Dozentin / Puppen: Prof. Melanie Sowa
Technisch-künstlerische Mitarbeit: Julian Jungel

Das Haus (AT)
nach Motiven aus dem Stück “Nur Wir – Ein Schauspiel” von Ulla Berkéwicz

Foto © Susanna Poldauf

Was ist das für ein Haus, in dem noch was wispert und flüstert, wo doch alle wissen, dass das Leben daraus längst verschwunden ist? Vielleicht sollte man das Haus besser gleich abreißen, damit mit den Toten auch die Erinnerung stirbt.

Es spielen: Josephine Buchwitz, Eileen von Hoyningen Huene, Lilith Maxion,
Anastasiia Starodubova
Dozent: Prof. Markus Joss
Technisch-künstlerische Mitarbeit: Julian Jungel

Eine Kartoffelkomödie
von Dr. Heinrich Hoffmann – Ein gar arg Trauerstück in drei Akten für das Theater
Aus dem Amerikanischen des Solanus Tuberosus ins Europäische übersetzt durch Franz Drake

Foto © H.-J. Menzel

Eine geöffnete Türe bildet die Bühne und geringe Vorbereitungen für Kostüme und Szenerie genügen. Die vorkommenden Exekutionen lassen sich mit aller Gemütlichkeit ausführen. Chinesische Soldaten, Räuber, der Finanzminister, ein Spitzbube, des Kaisers Hunde, mehrere Hofbeamte etc. kommen nicht vor.
Erster Akt: an der chinesischen Grenze, links ein chinesischer Grenzpfahl mit gespießtem Kopfe darauf
Zweiter Akt: in Peking
Zeit: später

Es spielen: Max Tröbinger und Eva Vinke
Dozent: Prof. Hans-Jochen Menzel

!! Eintritt frei / begrenzte Platzkapazität / Kartenausgabe jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn  / Frühes Erscheinen sichert Plätze !!

Bis  20.12.2018 HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in Berlin-Mitte, 1. Etage,
Mo-Sa 10-18 Uhr (sonntags geschlossen)

Puppet Masters

Fotoausstellung des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst mit der Fotokünstlerin Benita Suchodrev

Foto aus der Serie Puppet Masters © Benita Suchodrev

Das Projekt Puppet Masters, das die Fotografin Benita Suchodrev künstlerisch konzipiert und mit Studierenden der Puppenspielkunst  realisiert hat, legt den Schwerpunkt auf den Dialog zwischen den „Dingen“ und ihren „Meistern“. In ihren „improvisierten Inszenierungen“ hält die Fotokünstlerin den Moment des Suchens nach einem individuellen Ausdruck fest und offenbart zugleich die wandelbaren Facetten künstlerischer Identität. Neben ästhetischer Perfektion geht es vor allem um die Magie, die entsteht, wenn Mensch und Objekt sich „vereinen“, wenn totes Material „belebt“ oder die Spieler selbst zu Puppen werden.

www.benitasuchodrev.com

Fr 26.10.18 ab 20 Uhr, Zinnowitzer Straße 11 in 10115 Berlin-Mitte

Willkommen in der Mitte! Eröffnung des neuen Standortes der HfS Ernst Busch

Foto © OOBaukunst

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch hat ihr neues Gebäude in Mitte bezogen. Ab jetzt residieren alle Abteilungen (Schauspiel, Regie, Zeitgenössische Puppenspielkunst und Choreographie) unter einem Dach!
Zur festlichen Eröffnung erforschen und erobern alle Studierenden und Mitglieder der Hochschule unser neues Haus mit künstlerischen Mitteln und laden Sie ein, sich ihnen anzuschließen. Entdecken Sie mit uns das ganze Haus, die Bühnen, Unterrichtsräume, Werkstätten und Flure. Schauen Sie sich um, erleben Sie eine der führenden Hochschulen der darstellenden Kunst, sprechen Sie mit uns und dem Architekturbüro Ortner & Ortner, treffen Sie Freunde und bekannte Gesichter. Und feiern Sie mit uns in die Nacht hinein.

Sa 15.09. bis Di 18.09. 2018 jeweils um 19 Uhr, Ostendstraße 1-14 in Berlin-Oberschöneweide (Offene Proben)

Das Herz der Finsternis

Mit Texten von Joseph Conrad, Wolfram Lotz u.a.
Diplom von Kaspar Weith

Foto © Patrick A. Osinski

Macht euch mit uns auf die Suche nach Peter Kurtz! Er war losgezogen um der „Bestialität“ der Wildnis das Licht der Zivilisation zu bringen und ist dann selbst in den Urwäldern verschwunden.

Es spielen: Evi Arnsbjerg Brygmann, Thea Emilia Giertler, Matthias Redekop, Kaspar Weith

Teaser

Kartenreservierung unter gustavanregen@googlemail.com
Ihr werdet hinten an der Schranke abgeholt und ins Zielgebiet geleitet. Da wir mit Kopfhörern arbeiten, sind die Vorstellungen auf je 28 Plätze beschränkt.
Wenn Ihr eigene Funkkopfhörer habt, könnt Ihr diese bei uns testen und außerhalb des Kartenkontingents partizipieren. Da wir unter freiem Himmel spielen, sind wir vom Wetter abhängig. Bitte bringt entsprechende Kleidung mit. Falls es regnet, kann die Vorstellung entfallen.

Do 5.07.18 um 11 und 19 Uhr, Parkaue 25 in Berlin-Lichtenberg

Vorspiel Szenenstudium Schauspiel 1. Studienjahr

Szenen aus “alter ford escort dunkelblau” von Dirk Laucke

Foto © Susanna Poldauf

Dreieinhalb Männer brechen aus, um ihren Traum zu leben. Der ewigen Maloche auf dem Getränkehof überdrüssig, fahren sie mit ihrer klapprigen Rostlaube Richtung Wilder Westen ins Kinderparadies «Legoland». Aus den Boxen kreischen die Gitarren von Angus und Malcolm Young.

Es spielen: Sean Grimm, Svea Schiedung, Seth Tietze, Lina Mareike Wolfram
Dozent: Michael Morche

 

Szenen aus „Eine Art Alaska“ von Harold Pinter

Foto © Susanna Poldauf

Im jugendlichen Alter von 16 Jahren fällt Deborah aufgrund einer Krankheit plötzlich in einen jahrzehntelangen Schlaf. Dr. Hornby, ihr Arzt, glaubt trotz gegenteiliger Expertise seiner gesamten Kollegenschaft an eine Heilung und behandelt Deborah schließlich mit dem Parkinsonmedikament L-Dopa. Mit den Worten: „Etwas geht vor!“, erwacht sie und findet sich in dem Körper einer reifen Frau wieder.

Es spielen: Lea Geier, Marharyta Pshenitsyna, Sebastian Ryser
Dozentin: Friderikke-Maria Hörbe

 

Szenen aus „Hermes in der Stadt“ von Lothar Trolle

Foto © Susanna Poldauf

Ist es Langeweile oder Phantasie, was drei junge Leute dazu treibt, sich den Nachmittag auf besondere Weise zu vertreiben. Sie erzählen sich ein grausames Märchen, in dem ein Kind erst in Angst und Schrecken versetzt, dann bis in den Tod getrieben wird durch Telefonanrufe. Das Motiv der Kindsopferung wird im Stück assoziert mit der Opferung Issaks durch seinen Vater Abraham. Phantasien und Träume sind grenzüberschreitend und frei von Moral.

Es spielen: Carlo Duer, Luise Friederike Hennig, Zeng Hao Yang
Dozentin: Wera Herzberg
Choreografische Mitarbeit: Suzann Bolick

Fr 15., Sa 16.06.18 um 20 Uhr, So 17.06.18  um 19 Uhr in der Schaubude Berlin

Das große Massakerspiel von Eugène Ionesco
Ein grotesker Totentanz mit Menschen, Puppen und Objekten

Studioinszenierung 3. Studienjahr

Foto © Oliver Thomas

In einer Stadt ist eine Krankheit ausgebrochen, die niemand kennt und keiner weiß, woher sie kommt. Das Volk stirbt. Ärzte beschuldigen Politiker, Politiker das Volk und das Volk die Ärzte und umgekehrt. Die Stadt wird zum überwachten Staat. Die Bürger schieben menschliche Verhaltensweisen beiseite, verdrängen den Tod und verlieren jeden Sinn für metaphysische Gesichtspunkte. Die Seuche ist nicht aufzuhalten. Alle Szenen enden tödlich. Ein absurdes, lustiges und bestürzendes Stück mit viel Tempo über die Veränderungen einer Gesellschaft, die sich im Ausnahmezustand befindet.

Spiel: Moritz Ceste, Maria Dietze, Paul Hentze, Josephine Hock, Karoline Hoffmann, Linda Mattern, Maurice Voß, Sarah Zastrau (3. Studienjahr)

Regie: Ariane Kareev
Bühne: Lina Nguyen
Kostüm: Julia Denzel
Puppenbau: Ulrike Langenbein
Dramaturgie: Justus Rothlaender

Teaser

Aufführungsrechte bei Theater-Verlag Desch GmbH, Berlin.
Eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Kooperation mit der Schaubude Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung von GEFÄNGNISTHEATER aufBruch.
Aufführungen in der SCHAUBUDE BERLIN:

Karten: 12,50 € / ermäßigt 8 €

www.schaubude.berlin