Do 14.11.2019 um 11 + 19 Uhr, Probebühnen, HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11, 10115 Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Großpuppe 3. Studienjahr

UND BITTE!

Foto © Marharyta Pshenitsyna

13 Puppen spielen Texte von Shakespeare, David Foster Wallace, Heiner Müller, Bertolt Brecht, Falk Richter, Roland Schimmelpfennig, Friedrich Hölderlin, Anton Tschechow.

Es spielen: Lina Mareike Wolfram, Sebastian Ryser, Zenghao Yang, Lea Sophia Geier, Eunsoon Jung,  Marharytha Pshenitsyna

Dozentin: Prof. Melanie Sowa
Puppenbau: puppenbauBerlin

Szenen aus Die Grönholm-Methode von Jordi Galceran

Foto © Susanna Poldauf

Ein Raum. Vier Bewerber. Ein Job. “Guten Tag und herzlich willkommen. Dies ist die Schlussphase unseres Auswahlverfahrens für die Besetzung der Stelle des kaufmännischen Direktors. Wir wissen, dass dies keine gewöhnliche Prüfung ist. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt für sich beschließen, eine unserer Anweisungen sei für Sie nicht tragbar, können Sie das Verfahren abbrechen. Wenn Sie den Raum jedoch verlassen, aus welchen Gründen auch immer, gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Bewerbung zurückziehen. Kommen wir zur ersten Aufgabe …” (aus: Die Grünholm-Methode)

Es spielen: Carlo Silvester Duer, Sean Morris Grimm, Luise Friederike Hennig, Svea Schiedung, Seth Tietze
Dozent: Pierre Schäfer
Puppenbau: puppenbauBerlin

Karten: Eintritt frei, keine Reservierungen möglich, Kartenausgabe am Empfang

Sa 9.11. + So 10.11.2019 jeweils um 19 Uhr, HfS Ernst Busch, Bühne UNTEN, Zinnowitzer Straße 11, 10115 Berlin

Alles muss Rausch
nach Motiven von Robert Schneiders Roman „Schlafes Bruder“

Freies Diplom von Eva Vinke (4. Stj.)

Foto © Eva Vinke

„Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. Denn er war in unsägliche und darum unglückliche Liebe zu seiner Cousine Elsbeth entbrannt und seit jener Zeit nicht länger willens, auch nur einen Augenblick lang zu ruhen, bis er das Geheimnis der Unmöglichkeit seines Liebens zugrunde geforscht hat.“  (aus: „Schlafes Bruder“)

Ein Solo nach Motiven des Romans „Schlafes Bruder“.

Idee und Spiel: Eva Vinke
Draufsicht: Wera Herzberg
Puppenbau: Karin Tiefensee
Puppenkostüm: Marie Lindemann

Karten über HfS online-Ticketshop

Fr 28.09.2019 (Premiere) um 19.30 Uhr, Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen

Frankenstein

Oper von Jan Dvořák nach dem Roman von Mary Shelly

Foto © Monika Forster

Die Erschaffung eines künstlichen Menschen ist das erklärte Ziel des ehrgeizigen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein. Doch dann verstößt er die von ihm geschaffene, missgestaltete Kreatur. Das Monster, das sich nach der Liebe seines „Vaters“ sehnte, schwört grausame Rache …
Heute, im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz, ist der Stoff aktueller denn je. Zugleich wirft er überzeitliche philosophische Fragen auf – etwa nach dem Ursprung des Bösen oder nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur.
Nicht der Wissenschaftler Frankenstein steht im Mittelpunkt der Oper des jungen Komponisten Jan Dvorák, sondern das Monster, das von einer Puppe dargestellt wird.

Mit Studierenden der HfS Ernst Busch, Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst, im Rahmen des Puppentheater-Studios im MiR: Evi Arnsbjerg Brygmann, Bianka Drozdik, Eileen von Hoyningen Huene, Anastasiia Starodubova (4. Stj.)
Puppenbau: Karin Tiefensee und Ingo Mewes (HfS Ernst Busch)

Weitere Vorstellungen: 3.,12., 20., 27. Oktober, 1.,16. November,
1., 20. Dezember 2019, 5. Januar 2020

Musiktheater im Revier

Do 20.06.19 um 11 und 19 Uhr, Probebühnen HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11, 10115 Berlin

Vorspiel Szenenstudium Vertiefung 2. Studienjahr

Vertiefung Schauspiel

Szenen aus “Endstation Sehnsucht” von Tennessee Williams

Foto © Susanna Poldauf

Nach dem Verlust des Landbesitzes und dem Tod sämtlicher Familienmitglieder reist die plötzlich mittellos gewordene Lehrerin Blanche zu ihrer jüngeren Schwester Stella nach New Orleans. Was Blanche vorerst als netten Sommerbesuch ausgibt, entpuppt sich bald als ihr verzweifelter Versuch, in der Großstadt Fuß zu fassen und sich ein neues Leben aufzubauen. Stellas Mann Stanley ist von der neuen Mitbewohnerin alles andere als begeistert…

Es spielen: Carlo Duer, Lea Geier, Luise Friederike Hennig
Dozentin: Kirsten Block

Vertiefung Stückentwicklung

ALLESANDERSPLATZ
Mind Mapping Berlin / Rechercheprojekt

Foto © Seth Tietze

Sebastian, Svea, Seth, Zenghao und Lina verorten sich mit Gedanken, Bildern, persönlichen Erlebnissen und erfundenen Geschichten in dieser Stadt – Berlin. Sie suchen Menschen, Lücken, Ängste, Erinnerungen, Musik und Nonsens. Entschieden fragmentarisch und subjektiv. Berlin ist, was Menschen hier tun und denken. Berlin spielt mit.

Es spielen: Sebastian Ryser, Svea Schiedung, Seth Tietze, Zenghao Yang, Lina Mareike Wolfram
Dozentin: Crescentia Dünßer

Vertiefung Schattentheater

Szenen aus “Vom Fischer und seiner Frau” von Philipp Otto Runge

Foto © Susanna Poldauf

„Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will.“…heißt es in der originalen plattdeutschen Fassung. Und Ilsebill will immer noch mehr und noch mehr bis sie schließlich wieder in ihrem „Pissputt“ sitzt.
Ein norddeutsches Märchen mit Tiefgang unter Verwendung verschiedener Schattenspieltechniken.

Es spielen: Sean Grimm, Marharyta Pshenitsyna
Dozent: Peter Müller

Karten: Eintritt frei, Zählkarten an der Bar, Reservierungen nicht möglich

 

Sa 8.06.2019 um 20 Uhr Premiere, Schaubude Berlin

Das Fest – Studioinszenierung mit Studierenden des 3. Studienjahres

von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov
Textfassung: Burkhard C. Kosminski und Juliane Gruner
Nach dem ins Deutsche übersetzten Drehbuch von Renate Bleibtreu

Foto © Zsu Szabo

„Die Familie gewinnt immer.” Zum 60. Geburtstag schart Patriarch Helge seine Familie um sich. Das Fest läuft seinen gewohnten Gang bis Sohn Christian den Vater bezichtigt, ihn und seine Zwillingsschwester missbraucht zu haben. Trotz der Anschuldigungen geht die Feier weiter, entwickelt jedoch eine Dynamik, die die Abgründe der Familie Klingenfeldt-Hansen ans Licht bringt und die Situation eskalieren lässt.

Besetzt mit einem Ensemble aus Tieren, wird in dieser Studioproduktion der Stoff erstmals mit Puppen interpretiert und stellt die brachiale Gewalt und absurde Komik von Familienkonstellationen ins Zentrum.

Teaser Das Fest

Spiel: Evi Arnsbjerg Brygmann, Josephine Buchwitz, Bianka Drozdik, Lilith Maxion, Nadia Ihjeij, Jemima Milano, Anastasiia Starodubova, Maximilian Tröbinger, Eva Vinke, Eileen von Hoyningen Huene, Laura Waltz

Regie: Nis Søgaard
Puppen: Mario Hohmann, Melanie Sowa
Bühne: Sarah-Katharina Karl
Musik: Daniel Barke
Dramaturgie: Tim Sandweg
Regieassistenz: Yoshii Riesen
Ausstattungsassistenz: Jeanne Louet
Bühnenbau: Ingo Mewes

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Weiter Aufführungen: 9. und 10. Juni 2019, jeweils 20:00 Uhr, 13. und 14. September 2019, jeweils 20:00 Uhr, 15. September 2019 um 19:00 Uhr

Puppentheater · In Deutsch
12,50 €, ermäßigt 8 €

Karten über Schaubude Berlin

Do 9.05.2019 um 11 und 19 Uhr, Probebühnen in der HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11 in Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Hybride Formen 2. Studienjahr

Szenen aus „Heilige Kühe“ von Oliver Czeslik

Foto © HfS Ernst Busch

Der gefeierte linke Dokumentarfilmer Karl Klementi folgt der Einladung einer Nazigruppe, einen Film über sie zu drehen. Ein distanzierter, unbestechlicher Beobachter im Dialog mit den Nazis? Kann das gut gehen? Klementi ist sich seiner Sache sicher. Aber bald kehren sich alle Verhältnisse um. – Klementi kämpft um’s Überleben und um seine Perspektive.

Es spielen: Sean Grimm, Seth Tietze, Marharyta Pshenitsyna
Dozent: Prof. Markus Joss

Szenen aus „asperle hat sich geirrt“nach A. N. Shine

Foto © Hans-Jochen Menzel

Niemand hat das in der Hand was so schlüpfrig ist woher wie weich sein kann aber dadurch und natürlich nicht ganz ohne die Hilfe von nachwachsenden Rohstoff Personen hat in der ganzen vielleicht als Arbeitsfassung zu bezeichnenden Vorher und Nachher K Ahnung gehabt wie Zehnagel es zu Stande kam vor allem wie es wo was es aufzuwänden unabwendbar nötig ging davon. Keiner. Zufall gibt es nicht, Zufall war es nicht am Glauben nur woran er auch sehen kann der Kasper…

Es spielen: Luise Hennig, Lina M. Wolfram, Svea Schiedung und Carlo Duer
Dozent: Prof. Hans-Jochen Menzel

Szenen aus „kasperl am elektrischen Stuhl“ von Konrad Bayer und aus „Papa Mama“ von Lothar Trolle

Foto © Lea Geier

Kasperl, der Überlebenskünstler ist müde geworden, sich in der Welt herumzutreiben. Er verlangt seine Hinrichtung, aber es gibt niemanden, der das machen will. Nicht einmal der Teufel hat Lust, ihn zu holen.

Konrad Bayer, ein österreichischer Schriftsteller, der sich mit 32 Jahren das Leben nahm, hatte einen kleinen Kreis von großen Bewunderern. Seine Szenen spielen mit dem Theater, mit Literatur, mit der Gesellschaft. Lothar Trolles Stück “Papa Mama” ergänzt diese Szenen auf wundersame Weise.

Es spielen: Lea Geier, Sebastian Ryser und Zeng Hao Yang
Dozentin: Wera Herzberg
Beratung: Antje Weber

Eintritt frei, keine Reservierungen möglich, Restkartenausgabe am Empfang

12.04.2019 um 11 und 19 Uhr, Probebühnen in der HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Str. 11 in Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Maske, 1. Studienjahr

Die Wette, wer zuerst wütend wird

Foto © Josephine Buchwitz

Das ist eine Geschichte über Männer. Verstehen Sie uns nicht falsch. Es spielt auch eine Frau mit. Oder zwei. Und Tiere.

Es spielen: Colin Danderski, Moritz Schönbrodt, Cosima Sophie Krupskin
Leitung: Manuel de la Peza

Das fliegende Hotel
Mit Texten von Stefan Zweig

Foto © Josephine Buchwitz

„In Wahrheit braucht er [der Dichter] nur, statt zu erfinden, sich von Gestalten und Geschehnissen finden zu lassen, die ihn, sofern er sich die gesteigerte Fähigkeit des Schauens und Lauschens bewahrt hat, unausgesetzt als ihren Wiedererzähler suchen; wer oftmals Schicksale zu deuten versuchte, dem berichten viele ihr Schicksal.“ (Stefan Zweig, „Ungeduld des Herzens“)

Es spielen: Johanna Kunze, Enikő Mária Szász , Gabriel Tauber
Leitung: Kristi Hughes
Masken: TheatreFragile
Ton und Geräusche: Agnès Guipont

Für den Moment …
Stückentwicklung

Foto © Josephine Buchwitz

Atmen Sie ein und atmen Sie aus …
Fühlen Sie, wie Ihre Energie Sie verlässt und Ihr Stresslevel steigt.
Geist, Körper und Seele kommen in Disharmonie.
Schließen Sie nun die Augen und seien Sie unachtsam.
Atmen Sie ein und atmen Sie aus.
Für den Moment …
Die Erleuchtung scheint so nah, doch es wird einfach nicht heller?
Komm zu Guru Harald und entspann Dich schneller !

Es spielen: Linda Fülle, Keumbuyl Lim, Janna Mohr, Konrad Schreier
Leitung: Dana Schmidt
Masken: Lisette Schürer, Dana Schmidt

Eintritt frei, keine Reservierungen möglich, Kartenausgabe am Empfang

Fr 5. und Sa 6. 04.2019 jeweils um 19 Uhr, Bühne unten, HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Str.11 Berlin-Mitte

Werkstatt Puppenspielkunst – Hybride Formen

An beiden Abenden um 18 Uhr für Interessierte Führung durch den Puppenfundus und Präsentation verschiedener Puppenarten mit Studiengangsleiter Prof. Markus Joss. Treffpunkt Foyer

Fr 5.04.2019
18 Uhr Führung Puppenfundus
19 Uhr Bühnenprogramm

Von Mädchen und Strümpfen
Inspiriert von Tadeusz Różewicz Stück „Weiße Ehe“
Freies Vordiplom von Eva Vinke

Foto © Máté Victor

Paulina und Bianka schlagen sich durchs Unterholz ihrer aufblühenden Sexualität. Im schwarzen Wald begegnen sie nicht nur Giftpilzen, sondern auch einer verlogenen und brutalen Erwachsenenwelt.
Ein surreales Marionetten- und Schauspieltheater über Erwachen und Erschrecken.

Spiel und Konzept : Eva Vinke
Puppenbau: Christian Werdin
Kostüm: Simone Petzold

Szenen aus „Nora (Ein Puppenheim)“ von Henrik Ibsen
Szenenstudium Marionette 2. Studienjahr

Foto © Susanna Poldauf

Während sich Advokat Helmer auf seine neue Stelle als Bankdirektor einstimmt, schmückt seine Frau Nora das Heim zum Weihnachtsfest. Einem glücklichen neuen Jahr für Familie Helmer steht nichts im Weg, bis ein Geheimnis aus den Tiefen von Noras Vergangenheit an die Oberfläche dringt…

Es spielen: Carlo Duer, Lea Geier, Seth Tietze
Leitung: Regina Menzel

Mutter der gemischten Vielzahl
Freies Vordiplom von Lilith Maxion (3. Studienjahr)

Foto © Máté Victor

Ihr Mund ist wie eine schmale Tür gesetzt, angenehm in seiner Zier, ihre Zunge ist scharf wie ein Schwert, ihre Worte sind glatt wie Öl, ihre Lippen süß von aller Süße der Welt. Sie ist die Schlange, die Hure, die Unkeuschheit, Mutter der gemischten Vielzahl. Sie ist Lilith.
Ein Trash-Schöpfungsmythos auf der Suche nach Freiheit. Mit Erde, Spielzeugtieren, einem aufblasbaren Mann, einem Sofa und vielen anderen unnützen Dingen. Stückentwicklung auf der Basis von Talmud- & Bibeltexten, “Adam & Eva” von Peter Hacks und “Lilith” von Norbert Ebel.

Idee und Konzept: Lilith Maxion
Spiel: Lilith Maxion und Nathalie Wendt
Bühne: Lilith Maxion, Nathalie Wendt, Friederike Förster
Dramaturgie und Draufsicht: Friederike Förster

Sa 6.04.2019
18 Uhr Führung Puppenfundus
19 Uhr Bühnenprogramm

RAR- Zäh wie Windhunde
Freies Vordiplom von Bianka Drozdik und Eileen von Hoyningen Huene (3. Studienjahr)

Foto © Susanna Poldauf

Wir waren noch viel zu klein, um irgendetwas mitzubekommen. Und uns hat es an nichts gemangelt, nein, wir hatten sogar Schokolade! Ja, Leben war oft schwer, aber wir hatten ja nie gelernt, zu leben. Aber, es hat uns nicht geschadet, wir kannten es ja nicht anders. Nur, das mit der Vergesslichkeit ist seltsam und das mit der Angst.
Ein Besuch, ein seltsamer Raum, zwei Figuren. Und mitten zwischen ihnen ein dröhnendes Schweigen… Ein Suchen und Finden über Großeltern und Vorbestimmung mit Masken und Objekten

Idee und Maskenbau: Bianka Drozdik und Eileen von Hoyningen Huene
Spiel: Bianka Drozdik, Eileen von Hoyningen Huene, Anastasiia Starodubova
Musik: Carsten Thorwald

KLAUS oder Ich weiß auch nicht, warum ich den ganzen Abend über Delfine erzähle
Freies Diplom von Linda Mattern (4. Studienjahr)

Foto © Josephine Hock

Dieser Abend dreht sich um die Wertschätzung der einfachen, schönen Dinge im Leben, die uns glücklich machen. Lehn dich zurück und entspanne beim sanften, melodischen Charme dieses hübschen, handgearbeiteten Abends.
Ich habe 397 Stunden in einer second reality verbracht. Dagegen habe ich 195.203 Stunden in meiner first reality gelebt. Ich habe geschlafen, geduscht, gepullert, gegessen und bin zur Arbeit gehechtet. Warum sind die Sims so viel attraktiver als die Menschen, die mich umgeben? Die Antwort kennt nur der Klumpen.

Idee und Spiel: Nadia Ihjeij, Linda Mattern und Marius Schötz
Puppenbau: Josephine Hock

Eintritt frei, keine Reservierung möglich, Kartenausgabe am Empfang

Do 21.03.19 11 und 19 Uhr,Probebühnen HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße Berlin-Mitte

Vorspiel Szenenstudium Marionette 2. Studienjahr

Tränen, Tränen (AT)

Foto © Josephine Buchwitz

Und? Wird es immer so bleiben? – Ja, für immer. – Aber, es ist weder schön hier noch besonders komfortabel. – Ja, das ist so. – Und trotzdem soll ich hier in dieser Tonne bleiben? – Ja, trotzdem sollst Du hier in dieser Tonne bleiben. Du bist jetzt hier zu Hause. Eine szenische Collage mit Fokus auf ein salzhaltiges Körpersekret.
Text und Szenario: Ensemble

Es spielen: Svea Schiedung, Zeng Hao Yang,Sebastian Ryser, Lina Mareike WolframLeitung: Prof. Markus Joss

Szenen aus „Nora (Ein Puppenheim)“ von Henrik Ibsen

Foto © Josephine Buchwitz

Weihnachten steht vor der Tür. Während sich Advokat Helmer am Schreibtisch auf seine neue Stelle als Bankdirektor einstimmt, schmückt seine Frau Nora das Heim zum Fest. Einem glücklichen neuen Jahr für Familie Helmer steht nichts im Weg, bis ein Geheimnis aus den Tiefen von Noras Vergangenheit an die Oberfläche dringt. Die Fassade scheinbaren Glücks zerbricht. Nichts wird mehr so sein wie es war.

Es spielen: Carlo Duer, Lea Geier, Seth Tietze
Leitung: Regina Menzel

Szenen aus „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller

Foto © Josephine Buchwitz

In Schillers drittem Jugendwerk und Abschluss seiner Sturm und Drang – Phase geht es um die Ohnmacht zweier Liebender in einer Gesellschaft voller Vorurteile, Standesdünkel, Erpressung und Intrigen.

Es spielen: Luise Hennig, Marharyta Pshenitsyna, Sean Grimm
Leitung: Jens Hellwig

Eintritt frei, keine Reservierungen möglich, Kartenausgabe am Empfang

Do 14.03.2019 um 19 Uhr Bühne unten, HfS Ernst Busch, Zinnowitzer Straße 11, 10115 Berlin

Bühnenlied – Öffentliches Vorsingen 3. Studienjahr

Foto © Susanna Poldauf

Wenn Puppenspielerinnen und Puppenspieler ihr musikalisches Können auf die Bühne bringen, dann durchmessen sie Theater- und Musikgeschichte in Riesenschritten. Gesungen wird alles was man auch spielen kann. Dabei kann es sein, dass Riesen und Zwerge genauso die Bühne betreten wie Klappmaulpuppen und Marionetten. Sie präsentieren das Bühnenlied vom Volkslied über das Kunstlied, vom Chanson zum Schlager bis hin zum bekannten Evergreen.

Es singen: Evi Arnsbjerg Brygmann, Josephine Buchwitz, Bianka Drozdik, Lilith Maxion, Jemima Milano, Matthias Redekop, Anastasiia Starodubova, Eva Vinke, Eileen von Hoyningen Huene, Laura Waltz. Gearbeitet haben die Dozenten Frank Becker und Mark Scheibe, die auch am Klavier begleiten.