17. Dezember 2018

Das grosse Massakerspiel-Trailer

Das grosse Massakerspiel von Eugène Ionesco – Ein grotesker Totentanz mit Menschen, Puppen und Objekten

Trailer der Studioinszenierung des 3. Studienjahres (42. Jahrgang)

In einer Stadt ist eine Krankheit ausgebrochen, die niemand kennt und keiner weiß, woher sie kommt. Das Volk stirbt. Ärzte beschuldigen Politiker, Politiker das Volk und das Volk die Ärzte und umgekehrt. Die Stadt wird zum überwachten Staat. Die Bürger schieben menschliche Verhaltensweisen beiseite, verdrängen den Tod und verlieren jeden Sinn für metaphysische Gesichtspunkte. Die Seuche ist nicht aufzuhalten. Alle Szenen enden tödlich. Ein absurdes, lustiges und bestürzendes Stück mit viel Tempo über die Veränderungen einer Gesellschaft, die sich im Ausnahmezustand befindet.

Spiel: Moritz Ceste, Maria Dietze, Paul Hentze, Josephine Hock, Karoline Hoffmann, Linda Mattern, Maurice Voß, Sarah Zastrau

Aufführungsrechte bei Theater-Verlag Desch GmbH, Berlin.
Eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Kooperation mit der Schaubude Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung von GEFÄNGNISTHEATER aufBruch.

Regie: Ariane Kareev
Bühne:Lina Nguyen
Kostüm: Julia Denzel
Puppenbau: Ulrike Langenbein
Dramaturgie: Justus Rothlaender

Aufführungen in der SCHAUBUDE BERLIN:
26.05.18 (Premiere), 27.05. /15./16.6./17.6.18

9. Januar 2017

Großpuppenbau – Blick in die Werkstatt

Unsere Puppenbauer Ingo Mewes und Karin Tiefensee haben unlängst in der Werkstatt des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst ein ziemlich großes Rotkehlchen erschaffen. Die ersten Geh- und Flugversuche, die mittels einer neu entwickelten Mechanik gelingen, führt Ingo im Video vor.
Video: Maike Drexler

20. Oktober 2016

Das Auerhahn-Syndrom

Video von Daniil Shchapov (40. Jahrgang Zeitgenössische Puppenspielkunst) entstanden im Rahmen des Musiklabors

12. Oktober 2016

Q 12

Video von Clara Fritsche und Emilia Giertler (41. Jahrgang Zeitgenössische Puppenspielkunst) im Rahmen des Kulturmanagement-Unterrichts
Aufgabenstellung: Anwendung von grundlegenden Tools des Videoschnitts ohne Themenvorgabe zur Herstellung von Teasern und Trailern

12. Januar 2016

Festival Freispiele 12. – 14. Februar 2016 – Die Proben laufen

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© Joern Hausner

Noch sind die Türen geschlossen, hinter denen neun Projekte der Studierenden des 3. Studienjahres entstehen. Doch erste Einblicke sind bald auf unserer Festivalseite zu sehen.
Freispiele ist ein studentisches Festival, in welchem die Studierenden ihre Freien Vordiplome erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.

18. Dezember 2015

Der Alte und die Zauberflöte

Beispiel aus dem Musik-Unterricht für Puppenspieler
Gesang und Puppenführung: Andreas Pfaffenberger, 3. Studienjahr (2015)
Dozent und Klavier: Hanno Siepmann
Musik: Ausschnitt aus “Die Zauberflöte” von Wolfgang Amadeus Mozart; Arien der Königin der Nacht “Du sollst sie befreien gehen” und “Der Hölle Rache”
Video: Rainer Heinze
Aufnahme vom 29.6.2015

18. Dezember 2015

Was die wohl denken? Ein Maskenworkshop für geflüchtete Jungs aus Afghanistan

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© Joern Hausner

Ich biege in die Parkaue ein. Es ist Sonntag. Heute würden mich fünfzehn geflüchtete Jungs aus Afghanistan besuchen. Und ich würde einen Maskenspiel-Workshop anleiten. Nasir wird mir helfen. Er spricht Persisch, genauer Fārsī. Da sind sie – fünfzehn bis siebzehn Jahre alt. Ich schaue jedem Einzelnen in die Augen und gebe ihm die Hand. Das Gewusel ist groß und laut. Nasir übersetzt jedes meiner Worte, die ich über die Köpfe hinweg pauke. „Män nom Tanja ast“. Und wir spielen im Kreis und im Chaos. Wenn der eine hüpft beginnen wir zu hüpfen, wenn einer brüllt, brüllen wir alle. Nach einer Pause machen wir weiter. Nun zu siebt. Die Gruppe ist jetzt sehr ruhig und konzentriert. Jedes Mal rufe ich’s verkehrt – „biä!“ oder „viä!“ – und ein Auftritt beginnt. Ich beobachte. Tolle Verwandlungen: Ein alter Liebhaber und sein Liebesdrama. Zwei Kussszenen. Die grausige Tante und der grübelnde Alte. Eine zuckerliebe alte Omi an der Bushaltestelle nimmt eine obdachlose Katze mit zu sich nach Hause. Einer nach dem anderen springt auf die Bühne. Jeder möchte seine Maske spielen. Der Tag geht vorüber. So schnell. Was die Jungs wohl denken? Worüber sie reden werden? Schon irgendwie ein schöner Tag – denke ich. Und biege raus aus der Parkaue.

Tanja Wehling, 3. Studienjahr

14. Dezember 2015

Großer Vogel Simorgh

Die Großpuppe “Simorgh” baute Ingo Mewes, unser Puppen- und Objektbauer, beim Internationalen Puppentheaterfestival “Mobarak” 2012 in Teheran zusammen mit TeilnehmerInnen. Die Puppe entstand in Anlehnung an ein Fabelwesen aus der Persischen Mythologie. Am Workshop nahmen ca. 20 Puppenspieler, Schauspieler, Puppenbauer, Musiker etc. aus verschiedenen Provinzen Irans teil. Der Vogel hat eine Spannweite von ca 10m, wird von insgesamt 6 SpielerInnen geführt und entstand in 5 Tagen. Im Video sieht man seine ersten Lauf- und Flugversuche.

25. Oktober 2015

Multiscreen Test für die Studioinszenierung „Moby Dick“

Bei diesem Projekt im Sommersemester 2015 mit Studierenden des 3. Studienjahres wurde das Stück über die Jagd nach dem weißen Wal in die Welt der Computerspiele übertragen.

19. Oktober 2015

Crazy little things – Galaxie F32*

„Sind sie nur traurig oder schon depressiv?“ so titeln anerkannte Zeitungen. „Depression – Eine Krankheit erobert die Welt“ andere Medien. Wie sieht das denn aus? Wie fühlt sich das denn an? Erklärungsversuch? Vielleicht. Praxis? Auf jeden Fall. Wir stellen uns selbst auf die Probe. Verdoppeln uns. Verschieben die Blickwinkel von Innen nach Außen, von Bunt zu Blau, von Dystopie zur Utopie. Oder doch umgekehrt? Lassen uns von Queen, Seal und Britney Spears an die Hand nehmen, um nicht ganz verrückt zu werden. Wir begeben uns auf die Suche nach Bildern, gesanglichen und puppenkörperlichen Ausdrücken für das nicht Erklärbare, für eine Realität außerhalb unserer Rationalität. Und richten so den Blick auch nach Innen, auf uns selbst, eine Gesellschaft, die sich als normal empfindet. Und woher weiß ich, dass nicht ich der Verrückte bin?

Spieler: Felix Schiller
Regie: Tea Kolbe

*Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (kurz, englisch: ICD) ist das wichtigste, weltweit anerkannte Diagnoseklassifikationssystem der Medizin. Unter F32 findet sich Depression.